AGB
Allgemeine Geschäftsbedingungen · Stand: 24. Mai 2026
§ 1 Geltungsbereich und Vertragsschluss
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen („AGB“) gelten für sämtliche Verträge über die Nutzung der SaaS-Plattform „SLYNQ“ zwischen Eray Cevikel, Zur Eibe 25, 47802 Krefeld („Anbieter“) und dem nutzenden Unternehmen („Kunde“).
(2) SLYNQ richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne von § 14 BGB, juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen. Verbraucher gemäß § 13 BGB sind von der Nutzung ausgeschlossen.
(3) Abweichende oder ergänzende Bedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Anbieter stimmt ausdrücklich schriftlich zu.
(4) Der Vertrag kommt mit Auswahl eines Tarifs und erfolgreicher Bezahlung über unseren Zahlungsdienstleister zustande. Der Kunde erhält eine Bestätigung per E-Mail.
§ 2 Leistungsumfang
(1) SLYNQ stellt eine KI-gestützte Software-as-a-Service-Plattform bereit, die den Kunden bei der Lead-Generierung, Outreach-Automatisierung und Konversationsführung auf LinkedIn unterstützt.
(2) Der konkrete Funktionsumfang richtet sich nach dem gewählten Tarif (Starter, Pro, Scale) und wird auf slynq.pro sowie unter /settings/billing jeweils aktuell ausgewiesen. Limits betreffen insbesondere die Anzahl aktiver Kampagnen, KI-Nachrichten pro Abrechnungsperiode und verbundener LinkedIn-Konten.
(3) Die Nutzung von LinkedIn erfolgt über einen technischen Integrations- Dienstleister mit Sitz in der EU. Der Kunde verbindet sein eigenes LinkedIn-Konto eigenverantwortlich und akzeptiert die LinkedIn Nutzungsbedingungen. Der Anbieter übernimmt keine Garantie für die ununterbrochene Erreichbarkeit von LinkedIn oder die Toleranz von LinkedIn gegenüber automatisierter Nutzung.
(4) Kein Erfolgsversprechen. SLYNQ ist ein Werkzeug zur Effizienzsteigerung. Der Anbieter macht keine Zusicherung über konkrete Conversion-Raten, Meeting-Buchungen oder erzielte Umsätze. Marketing-Aussagen auf der Website beziehen sich auf Erfahrungswerte, nicht auf vertragliche Zusicherungen.
§ 3 Pflichten des Kunden
(1) Der Kunde verpflichtet sich, SLYNQ ausschließlich für rechtmäßige Zwecke zu nutzen. Insbesondere unzulässig sind:
- Versand von Werbung an Personen ohne erforderliche Einwilligung (§ 7 UWG)
- Spam, Phishing, irreführende Inhalte, Identitätsdiebstahl
- Umgehung von LinkedIn-Limits oder Sicherheitsmaßnahmen
- Nutzung für Branchen mit gesetzlichen Werbeverboten (z.B. Glücksspiel, Suchtmittel)
- Verstoß gegen die LinkedIn Nutzungsbedingungen oder Berufsethik
(2) Der Kunde stellt sicher, dass alle Personendaten, die er an SLYNQ übergibt (z.B. via CSV-Upload), DSGVO-konform erhoben wurden und für die Outreach-Nutzung zulässig sind.
(3) Der Kunde ist für die Geheimhaltung seiner Zugangsdaten verantwortlich und haftet für sämtliche Handlungen, die unter seinem Account durchgeführt werden.
(4) Bei Verstößen gegen Absätze 1 bis 3 ist der Anbieter berechtigt, den Account ohne Vorankündigung zu sperren und den Vertrag fristlos zu kündigen.
§ 4 Vergütung und Zahlung
(1) Die Vergütung richtet sich nach dem gewählten Tarif (monatlich oder jährlich, vorausgezahlt). Alle Preise verstehen sich in Euro netto. Aufgrund der Kleinunternehmerregelung gemäß § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer berechnet.
(2) Die Abrechnung erfolgt automatisch über einen Zahlungsdienstleister mit Sitz in der EU. Eine separate Rechnung mit den Details erhältst du jeweils per E-Mail.
(3) Bei Zahlungsverzug pausiert der Anbieter die Outreach-Funktion. Die Kunden-Daten bleiben für 60 Tage erhalten. Nach Ablauf dieser Frist ist der Anbieter berechtigt, sämtliche Daten zu löschen.
(4) Kein Widerrufsrecht für Unternehmer. Da sich SLYNQ ausschließlich an Unternehmer im Sinne von § 14 BGB richtet (siehe § 1 Abs. 2), besteht kein gesetzliches Widerrufsrecht. Bereits gezahlte Beträge werden bei Kündigung nicht anteilig erstattet; die Nutzung läuft bis zum Ende der bezahlten Periode weiter. Pause- oder außerordentliche Kündigungsrechte aus § 5 dieser AGB bleiben hiervon unberührt.
§ 5 Laufzeit und Kündigung
(1) Die Mindestlaufzeit beträgt einen Monat (bei Monatsabrechnung) bzw. zwölf Monate (bei Jahresabrechnung). Die Laufzeit verlängert sich automatisch um den jeweiligen Abrechnungszeitraum, sofern der Kunde nicht zum Ende der laufenden Periode kündigt.
(2) Die Kündigung erfolgt direkt im Kundenkonto unter /settings/billing. Eine Bestätigungsmail wird automatisch versendet.
(3) Pause-Funktion: Der Kunde kann seine Subscription für 1-3 Monate pausieren. Während der Pause ist Outreach deaktiviert; die Vergütung wird in diesem Zeitraum nicht erhoben. Daten bleiben unverändert erhalten.
(4) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
§ 6 Verfügbarkeit
(1) Der Anbieter strebt eine durchschnittliche Verfügbarkeit von 99 % im Kalendermonat an. Wartungsfenster, höhere Gewalt sowie Ausfälle externer Plattformen oder Dienstleister (insbesondere LinkedIn, der vom Kunden gewählte Kalender-Anbieter sowie technische Sub-Dienstleister) sind hiervon ausgenommen.
(2) Ein verbindliches Service Level Agreement (SLA) wird im Standard-Tarif nicht gewährt. Enterprise-Vereinbarungen sind individuell verhandelbar.
§ 7 Datenschutz und Auftragsverarbeitung
(1) Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten gemäß seiner Datenschutzerklärung.
(2) Soweit der Anbieter im Auftrag des Kunden personenbezogene Daten verarbeitet (z.B. Lead-Daten aus CSV-Upload, LinkedIn-Profile, Konversationsdaten), gilt der Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV). Der Kunde akzeptiert den AVV mit Vertragsschluss.
(3) Der Kunde bleibt Verantwortlicher i.S.d. Art. 4 Nr. 7 DSGVO für sämtliche durch ihn in die Plattform eingebrachten Daten.
§ 8 Geistiges Eigentum
(1) Sämtliche Rechte an der Software, einschließlich Quelltext, Markenrechten und Dokumentation, verbleiben beim Anbieter.
(2) Der Kunde erhält für die Vertragslaufzeit ein einfaches, nicht übertragbares, nicht-ausschließliches Nutzungsrecht.
(3) Sämtliche durch den Kunden in die Plattform eingebrachten Daten (Lead-Listen, Persona-Texte, Custom Playbooks) verbleiben Eigentum des Kunden. Der Anbieter erhält ein einfaches Nutzungsrecht zur Vertragserfüllung.
§ 9 Änderungen der AGB
(1) Der Anbieter ist berechtigt, diese AGB mit Wirkung für die Zukunft zu ändern. Über Änderungen wird der Kunde mindestens 30 Tage vor Inkrafttreten per E-Mail informiert.
(2) Widerspricht der Kunde der Änderung nicht innerhalb von 30 Tagen, gelten die geänderten AGB als angenommen. Auf das Widerspruchsrecht und die Rechtsfolgen wird in der Änderungsmitteilung gesondert hingewiesen.
(3) Widerspricht der Kunde, hat der Anbieter das Recht zur ordentlichen Kündigung zum Wirksamkeitsdatum der Änderung.
§ 10 Schlussbestimmungen
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
(2) Gerichtsstand ist, soweit gesetzlich zulässig, Krefeld.
(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An Stelle der unwirksamen Regelung tritt diejenige wirksame Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Regelung am nächsten kommt.
(4) Mündliche Nebenabreden bestehen nicht. Änderungen und Ergänzungen bedürfen der Textform.